Ein Tag als Steffan Haub — mit klarem Kompass für die Sache.

Gestern war so ein Tag, der einem zeigt, was kommunale Verantwortung wirklich bedeutet.

Der Wecker klingelte um 4:12 Uhr. Nicht weil ich gerne so früh aufstehe. Sondern weil es nötig ist. Meine 20%-Freistellung reicht nicht aus, um drei halbe Tage Ehrenamt neben dem Beruf zu stemmen. Also nutze ich die frühen Morgenstunden, damit ich nachmittags vor Ort sein kann.

Danach ging es nach Bingen in die Kellerei. Als Projektleiter und Produktentwickler begleite ich Abläufe, treffe Entscheidungen und übernehme Verantwortung. Zum Beispiel die Freigabe einer Abfüllanlage.

Zurück zu Hause ging es ohne Pause weiter. Um 13:00 Uhr ein Online-Termin zum Glasfaserausbau, danach schnell essen, parallel Telefonate. Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern, Abstimmungen, Entscheidungen. Ab 15:00 Uhr vor Ort: Gespräche, Büroarbeit, einfach da sein.

Und auch der Abend gehört nicht mir. Um 19:00 Uhr nach Bodenheim, Unterlagen abgeben, Post mitnehmen. Heute ausnahmsweise ohne Sitzung. Sonst wird es oft nach 22 Uhr.

Das ist kein Ausnahmefall. Das ist Alltag im Ehrenamt.

Und genau deshalb habe ich eine klare Entscheidung getroffen.

Ich werde das Amt des Ortsbürgermeisters nicht parallel zum Amt des VG-Bürgermeisters ausüben. Nicht weil ich es nicht will. Sondern weil ich genau weiß, was dieses Amt verlangt. Als VG-Bürgermeister trage ich volle Verantwortung. Für alle fünf Gemeinden. Mit voller Kraft, voller Zeit, vollem Einsatz.

Für einen klaren Kompass in der VG — am 12. April Steffan Haub wählen.